Bei Senioren Ski & Bikerin Christine Moors bei Weltmeisterschaft nur knapp Medaillen verpasst.

Bei der Skilanglauf WM der Senioren vom 2. bis 13. März in Silver Star/Sovereign Lake
(zwischen Vancouver und Calgary) in Kanada war das deutsche Team mit 41 Startern die viertgrößte Mannschaft. Von den insgesamt 1.140 Teilnehmer/Innen stellte Gastgeber Kanada alleine 472 Sportler/Innen, gefolgt von den USA mit 329 Starter/Innen.
Nach einer gelungenen Eröffnungsfeier, bei der auch Indianergruppen aus der Region mitwirkten, die bereits im letzten Jahr die Eröffnungsfeier der Olympiade bereicherten, begannen bei idealen Verhältnissen die Langlaufwettkämpfe der Skatingrennen.
Begeistert waren alle von den wunderschönen abwechslungsreichen Strecken in der herrlichen Landschaft der Ausläufer der Rockys, die bei über 2 m Pulverschnee und schönem Wetter aber allein schon durch die Höhenlage von über 1.600 m von den Läufer/Innen alles abverlangten.
Die für Ski und Bike Deggendorf startende Wallersdorferin Christine Moors versuchte sich am zweiten Wettkampftag über 15 km Klassisch gegen mehr als 20 Läuferinnen in ihrer Altersklasse
F 04 durchzusetzen. Mit der Zeit von 56:08 Minuten erreichte sie den beachtlichen 6. Platz. Schwieriger wurde es gleich am nächsten Tag über 10 km Klassisch, hier waren einige Läuferinnen am Start, die am ersten Rennen im Freistil teilgenommen hatten und so einen Ruhetag zwischen den ersten beiden Rennen nutzen konnten. Christine lief ein beherztes Rennen und erreichte nach 37:49 Minuten als achte das Ziel.
Nach einem Ruhetag fanden traditionell die Staffelrennen statt. Leider konnte das DSV Team keine Frauenstaffel stellen, da zu wenige Teilnehmerinnen der einzelnen Altersklassen mit nach Kanada gereist waren. Anders sah es bei den Herren aus, hier gab es für den DSV 2 x Gold, 1 x Silber und 1 x Bronze.
Zum Abschluss der Meisterschaft mussten die langen Strecken (45 km Herren und 30 km Damen) gelaufen werden. Bei zwei oder drei schweren 15 km Runden hieß es sich die Kräfte gut einzuteilen. Christine Moors versuchte sich nach gutem Start im vorderen Drittel zu halten und kämpfte sich in der zweiten Runde noch auf den sensationellen 4. Platz vor. Nach 1:52:55 Std.
musste sie sich im Ziel nur knapp den starken Kanadierinnen geschlagen geben.
Great job – well done!! Dieser Ausspruch, den man während der WM immer wieder hören konnte, traf für vieles zu: Für die rund 300 Helfer/Innen und das Organisationsteam genauso wie für die Verantwortlichen der perfekt präparierten Langlaufstrecken oder das Personal des Hotels der deutschen Mannschaft. Es traf aber auch für die Aktiven des DSV zu, die mit 8 x Gold, 9 x Silber und 5 Bronzemedaillen so erfolgreich waren, wie schon lange nicht mehr.